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Polipol setzt Cutting Room 4.0 von Lectra im Zuschnitt ein

05.07.2019 − 

Die Polipol-Gruppe implementiert in seiner Zuschnittabteilung die datenbasierte Lösung „Cutting Room 4.0“ des französischen Maschinenbauunternehmens Lectra für die Auftragsfertigung. Cutting Room 4.0 besteht aus einer digitalen Zuschnittplattform sowie der neuen Zuschnittlinie „Virga“ für Einzellagen. Die digitale Plattform überträgt Informationen von Polipols ERP-System an die Zuschnittabteilung und ermöglicht somit das automatische Laden, Scannen, Zuschneiden und Abräumen von Uni- und gemusterten Stoffen. Polipol will mit dem neuen System mehr Flexibilität, Durchsatz, Kosteneffizienz und Skalierbarkeit in der Produktion erreichen. Außerdem kann das Unternehmen auf diese Weise nach eigenen Angaben den Kundenanforderungen nach mehr Individualisierung, kürzeren Lieferzeiten und Qualität zu erschwinglichen Preisen gerecht werden.

Polipol war bereits an der Entwicklung des Cutting Room 4.0 beteiligt, um die Lösung bestmöglich auf die Anforderungen von Möbelherstellern anzupassen. Das Industrie 4.0-Projekt folgt auf die Errichtung eines Leder-Kompetenzzentrums im Polipol-Werk im polnischen Wagrowiec, das mit acht automatisierten Versalis-Lederzuschnittlösungen von Lectra und 14 Digitalisierungsstationen ausgestattet ist.

Lectra entwickelt Fertigungstechnologien für das automatisierte Schneiden von Stoffen und Leder für Unternehmen in der Automobil-, Mode- und Möbelindustrie. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 1.700 Mitarbeiter und hat 2018 einen Umsatz von 283 Mio € erzielt. Polipol und Lectra arbeiten bereits sehr rund 20 Jahren zusammen.

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