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Rund 400 Alno-Mitarbeiter werden morgen freigestellt

23.10.2017 − 

Rund 400 Mitarbeiter der insolventen Alno AG werden morgen aufgrund mangelnder Liquidität freigestellt. Das Unternehmen wird damit vorerst noch rund 170 Mitarbeiter weiterbeschäftigen. Dabei handelt es sich in erster Linie um solche Mitarbeiter, die in den Investorenprozess involviert bzw. mit insolvenzspezifischen Aufgaben betraut sind. Die Auszubildenden sind ebenfalls nicht betroffen.

Die Alno-Mitarbeiter wurden heute Morgen im Rahmen einer Betriebsversammlung am Hauptsitz des Unternehmens in Pfullendorf von dem Insolvenzverwalter des Küchenmöbelherstellers Prof. Dr. Martin Hörmann über die aktuelle Entwicklung informiert. Hörmann hat dabei betont, dass die Freistellungen nicht gleichzeitig die Kündigung bedeuten. Die laufenden Investorengespräche sollen fortgesetzt werden; laut Hörmann laufen derzeit konkrete Verkaufsverhandlungen mit ernstzunehmenden Interessenten. Die Gespräche seien weit fortgeschritten und befänden sich in einer entscheidenden Phase.

Kurzfristig sollen jetzt zudem Gespräche mit dem Betriebsrat aufgenommen werden, um einen Interessenausgleich und Sozialplan für die Mitarbeiter zu erarbeiten. Ziel ist es, diese Verhandlungen noch im Oktober zum Abschluss zu bringen.

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