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Schmidt Groupe hat Produktionsumsatz um 4 % gesteigert

15.04.2019 − 

Die französische Schmidt Groupe, zu der unter anderem die im saarländischen Türkismühle produzierende Schmidt Küchen GmbH & Co. KG gehört, hat im Geschäftsjahr 2018 einen Produktionsumsatz von 563 Mio € erwirtschaftet. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das nach Unternehmensangaben einem Zuwachs von 4 %. Die Wachstumsrate hat sich damit weiter abgeschwächt. Nachdem 2016 noch ein zweistelliges Umsatzplus von 14 % erzielt werden konnte, hatte sich die Steigerungsrate 2017 bereits auf 6,8 % halbiert.

Der Fachhandelsumsatz einschließlich der über die Gruppe gelieferten Elektroeinbaugeräte hat im aktuellen Berichtszeitraum um 2 % auf 1,629 Mrd € zugelegt. Neben dem Kerngeschäftsfeld Küchen haben im vergangenen Jahr auch die Geschäftsfelder Wohnwelten und Bäder maßgeblich zu dem Wachstum beigetragen. Die hier jährlich erzielten Steigerungsraten liegen bei durchschnittlich 20-25 %. In den Wohnmöbelbereich ist die Schmidt Groupe im Jahr 2004 eingestiegen. In Frankreich existieren bereits Partnerhäuser, die ausschließlich auf das Wohnwelten-Segment spezialisiert sind.

Aktuell vertreibt die Schmidt Groupe ihre Produkte über 728 Exklusivhändler weltweit und 44 deutsche Partnerhäuser. Insgesamt ist das Unternehmen in 30 Ländern vertreten. Neben den beiden Marken Schmidt Küchen und Wohnwelten ist das Unternehmen in Frankreich und Belgien zusätzlich noch mit der „Marke „cuisinella“ aktiv. Abgesehen von dem Werk in Türkismühle und der Fabrik am Hauptsitz in Lièpvre gibt es noch drei Produktionsstandorte in Sélestat. Die Gesamtfläche der auf das Losgröße 1-Prinzip ausgerichteten Fertigung beläuft sich auf rund 223.000 m². Täglich werden rund 700 Küchen hergestellt. Die Mitarbeiterzahl hat sich im vergangenen Jahr um 118 auf 1.766 Beschäftigte erhöht. Die Zahl der in Deutschland angestellten Mitarbeiter blieb dabei konstant bei 172.

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