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Schüller-Umsatz hat hohes Vorjahresniveau übertroffen

12.02.2020 − 

Der Küchenmöbelhersteller Schüller hat seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2019 erneut um 9,9 % auf 554 Mio € ausgeweitet. Bereits 2018 war ein Anstieg von 12,2 % und damit erstmals die Marke von 500 Mio € erreicht worden. Zur Umsatzsteigerung im vergangenen Jahr hat vor allem das Auslandsgeschäft mit einem Plus von 16,3 % auf 143 Mio € beigetragen. Dadurch hat sich die Exportquote von 24,4 % auf 25,8 % erhöht. Die Zuwächse kamen dabei im Wesentlichen aus den europäischen Exportmärkten. Im Inland wurden 411 Mio € und damit 8,0 % mehr Umsatz als im Vorjahr erwirtschaftet. Nach Unternehmensangaben hat der Hochwertbereich der Marke „Next125“ insgesamt weiter an Bedeutung gewonnen.

Investitionen in Höhe von 40,6 Mio € flossen 2019 in Gebäude, Maschinen und Anlagen, die IT sowie den Bereich Logistik und Fuhrpark. Damit hat sich das Investitionsvolumen im Vergleich zum Vorjahr um 51,5 % erhöht. Im Frühjahr vergangenen Jahres wurde mit den infrastrukturellen Vorbereitungen für die geplante Produktionserweiterung am Firmensitz in Herrieden begonnen. Anschließend folgte die Errichtung eines Mitarbeiterparkhauses, dessen Fertigstellung für Mai vorgesehen ist. Zum Jahreswechsel 2019/2020 sind die Fundamente für die neuen Produktionshallen gelegt worden. Der Abschluss des ersten Bauabschnittes, in dem eine zusätzliche Fertigungsfläche von 60.000 m² entstehen soll, ist für Mitte 2021 und die Inbetriebnahme der Maschinen und Anlagen für das vierte Quartal 2021 geplant. In der Endausbaustufe bis 2027 sollen weitere 33.000 m² Produktionsfläche hinzukommen.

Die Anzahl der Mitarbeiter stieg im vergangenen Jahr unter anderem als Vorbereitung für den Start der Produktion in den neuen Hallen um 11 % auf 1.838. Im Rahmen der geplanten Kapazitätsverdoppelung in Herrieden soll die Mitarbeiterzahl in der Endausbaustufe auf rund 2.400 erhöht werden.

Für das laufende Jahr geht Schüller von einem weiteren Umsatzwachstum aus. Derzeit vorherrschende geopolitische Unsicherheiten haben sich nach Unternehmensangaben bislang nicht wesentlich auf die Nachfrage ausgewirkt. Auch das aktuelle Zinsniveau und die nach wie vor hohe Bautätigkeit trügen zur positiven Geschäftsentwicklung bei.

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