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Steelcase hat Quartal mit 17 % Umsatzplus abgeschlossen

20.12.2018 − 

Der US-amerikanische Büromöbelhersteller Steelcase hat seinen Umsatz im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2018/2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 16,9 % (organisch 13 %) auf 901,0 Mio US$ ausgebaut. Im Vorjahresquartal hatte das Unternehmen noch ein Minus von 2 % ausgewiesen. Im aktuellen Berichtszeitraum wurden in sämtlichen Geschäftsbereichen zweistellige Zuwachsraten erreicht. Den prozentual höchsten Anstieg von 21,1 % auf 170,9 Mio US$ hat Steelcase in der EMEA-Region (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) erzielt. Nach Unternehmensangaben wurde das starke Wachstum vor allem von dem hohen Auftragsbestand zum Beginn des Quartals getragen. Der Auftragseingang der EMEA-Region ist im dritten Quartal dagegen um 6 % zurückgegangen. In der Region Americas hat der Umsatz um 15,5 % auf 638,6 (552,8) Mio US$ zugelegt, was Steelcase vor allem auf ein starkes Objektgeschäft sowohl mit großen als auch kleinen Kunden zurückführt. Der Auftragseingang hat um 14 % zugenommen. Im Geschäftsbereich „Other“ wurden 91,5 Mio US$ erwirtschaftet, was einem Zuwachs von 17,0 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Der Bereich hat ein Plus im Auftragseingang von 12 % erreicht.

Auch die Ergebniskennzahlen haben sich allesamt verbessert. Das operative Ergebnis ist um knapp ein Viertel auf 45,4 Mio US$ gestiegen. Das Nettoergebnis lag mit 37,3 Mio US$ um 45,1 % über dem Vorjahresniveau. Höhere Kosten aufgrund von Akquisitionen und Aufwendungen in Höhe von 11,2 Mio US$ im Zusammenhang mit einem Pensionsplan haben die Ergebnisse allerdings beeinträchtigt.

Im kumulierten Zeitraum von März bis November hat Steelcase insgesamt 2,531 Mrd US$ und damit 10,9 % mehr als im Vorjahr umgesetzt. Das operative Ergebnis lag bei 136,6 Mio US$ (+10,3 %) und das Nettoergebnis bei 103,4 Mio US$ (+28,1 %). Für das vierte Quartal geht Steelcase von einem Umsatz zwischen 860 Mio US$ und 885 Mio US$ aus. Laut dem Unternehmen entspräche dies einem organischen Wachstum von 9 % bis 12 %, was damit etwas geringer als im dritten Quartal ausfallen würde.

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