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Störmer sieht Vertriebspotenzial in Markenkooperationen

04.07.2019 − 

Der Küchenmöbelhersteller Störmer sieht in Markenkooperationen mit anderen Herstellern oder Möbelmarken eine Alternative zu dem Geschäft mit Eigenmarken der Möbeleinkaufsverbände. Nach Angaben von Christoph Fughe, geschäftsführender Gesellschafter von Störmer, seien die Eigenmarken der Verbände für die Händler aufgrund von günstigen Konditionen, vorgefertigten Werbemaßnahmen und Bonifikationen zwar attraktiv, allerdings eigneten sich die Produktvorteile und Abgrenzungen der großen Lieferanten meist eher nicht für eine wirkliche Markenargumentation.

Über die Ende Juni mit Villeroy & Boch geschlossene Lizenzvereinbarung will Störmer daher den Vertrieb um einen weiteren Kanal ergänzen und sieht hier vor allem im Ausland Vermarktungschancen. Durch die Zusammenarbeit mit Villeroy & Boch als einer führenden deutschen Marke könnten laut Fughe gezielter Architekten und Projektentscheider angesprochen werden. Die im Rahmen der Kooperation zu vermarktenden Küchenmöbel werden auf die Keramikspülen und -armaturen von Villeroy & Boch abgestimmt sein und sollen im September zur Küchenmeile A30 im Störmer-Ausstellungszentrum Forum 26 in Rödinghausen erstmals vorgestellt werden. Der Platzierungsstart im Handel ist für Anfang 2020 geplant. Hier will Störmer einen selektiven Vertrieb aufbauen und hat bereits verschiedene Handelspartner im In- und Ausland im Blick.

Eine weitere Kooperation besteht bereits mit der Möbelmarke Musterring. Die von Störmer gelieferten Musterring-Küchen werden in Deutschland über den Fachhandelspartner Küchen Aktuell vertrieben.

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