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Tahoe Investors verklagt frühere Alno-Vorstände

22.07.2019 − 

Die Tahoe Investors GmbH hat die ehemaligen Vorstände der insolventen Alno AG Max Müller (CEO) und Ipek Demirtas (CFO) auf Schadensersatz in Höhe von knapp 60 Mio € verklagt. Wie aus einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hervorgeht, ist die Klage am 13. Juni beim Landgericht Hechingen eingegangen und soll sich auf Straftaten wie Kreditbetrug und falsche Darstellung der Vermögenslage beziehen.

Tahoe Investors war 2016 bei dem Küchenmöbelhersteller eingestiegen und hatte zwischenzeitlich bis zu 43,13 % der Alno-Stimmrechte gehalten. Die nun geforderte Summe soll dem Investment von Tahoe Investors entsprechen. Laut früheren Angaben hatte Tahoe Investors dem Alno-Konzern kurz- und langfristige Kredite in Höhe von rund 70 Mio € gewährt. Inklusive Aktien und Sachleistungen soll sich das Engagement auf rund 100 Mio € belaufen haben.

Unabhängig von der nun eingereichten Schadensersatzklage gegen Müller und Demirtas laufen derzeit noch die im Februar 2018 eingeleiteten strafrechtlichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart wegen Verdacht auf Insolvenzverschleppung und Betrug. Diese Ermittlungen, an denen auch das Landeskriminalamt Baden-Württemberg beteiligt ist, richten sich gegen insgesamt zwölf Personen. Dabei handelt es sich um ehemalige Vorstände der Alno AG sowie Geschäftsführer der Tochtergesellschaften.

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