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VdDK geht für 2020 inzwischen von 3 % Umsatzplus aus

21.09.2020 − 

Trotz der im April (-18,6 %) und Mai (-17,9 %) verzeichneten zweistelligen Einbußen geht der VdDK für das Gesamtjahr mittlerweile von einem Umsatzwachstum von etwa 3 % aus. Nach einem Anstieg von 12,8 % im Juni hatte sich der Umsatzrückgang der deutschen Küchenmöbelindustrie laut der monatlich erstellten Verbandsstatistik bereits im ersten Halbjahr auf 2,3 % abgeschwächt.

Im Juli ist der Gesamtumsatz um 1,7 % gestiegen. Der VdDK führt den vergleichsweise geringen Zuwachs auf den zugrundeliegenden hohen Vorjahreswert zurück. Dennoch konnte damit der gegenüber den ersten sieben Monaten 2019 ermittelte Rückgang weiter auf 1,7 % reduziert werden. Getragen wurde das Wachstum im Juli von einem Plus in Höhe von 7,5 % im Inland. Im Export hat der Umsatz hingegen erneut um 5,8 % nachgegeben, wobei die Einbußen in der Eurozone mit 1,8 % geringer ausgefallen sind.

Der VdDK stützt seine heute in Löhne bekanntgegebene positive Jahresprognose auch auf die in den vergangenen drei Monaten verzeichneten deutlichen Zuwächse beim wertmäßigen Auftragseingang von jeweils 26 % im Juni und Juli bzw. 16,3 % im August. Mit der aktuellen Vorhersage würde die deutsche Küchenindustrie an das im vergangenen Jahr erzielte Umsatzplus von 3,2 % auf 5,032 Mrd € anknüpfen. Optimistisch stimmt den Verband auch der durch die Corona-Krise verstärkte Cocooning-Effekt und die damit einhergehende Umverteilung der privaten Konsumausgaben zugunsten des eigenen Zuhauses.

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