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Villeroy & Boch: Bad-Bereich wächst vor allem in Asien

07.02.2019 − 

Der Geschäftsbereich „Bad & Wellness“ der in Mettlach ansässigen Villeroy & Boch AG hat im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 584,3 Mio € erwirtschaftet. Damit wurde der Vorjahreswert um 4,7 % überschritten. Bereinigt um negative Währungseffekte belief sich das Plus auf 6,2 %. Mit 453,7 Mio € wurden 77,7 % des in diesem Segment erzielten Gesamtumsatzes im europäischen Markt generiert. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Umsatz in Europa lediglich marginal um 0,4 % erhöht. Die Entwicklung wurde unter anderem durch ein teilweise währungsbedingtes Minus von 7,3 % in Großbritannien beeinträchtigt. Im deutschen Heimatmarkt (+1,3 %) und Südeuropa (+7,6 %) konnten hingegen Zuwächse erreicht werden. In den außereuropäischen Märkten insgesamt hat der Umsatz um 22,8 % auf 130,1 Mio € zugelegt. Davon entfielen allein 100,1 Mio € auf die Region Asien-Pazifik (+33,4 %). Für den wichtigen Einzelmarkt China weist Villeroy & Boch ein Wachstum von 31,5 % aus. Im zweiten Geschäftsbereich „Tischkultur“ hat der Umsatz um 4,4 % auf 266,2 Mio € abgenommen.

Der Gesamtumsatz von Villeroy & Boch hat im vergangenen Jahr um 2,0 % auf 853,1 Mio € zugelegt. Das Plus ist ausschließlich auf das Wachstum im Ausland (+2,7 % auf 611,9 Mio €) zurückzuführen. Im Inland hat der Umsatz mit 241,2 Mio € nahezu auf dem Vorjahresniveau stagniert. In den Zahlen sind erstmals auch die Erlöse aus dem Lizenzgeschäft enthalten, die in den Vorjahren noch als sonstige betriebliche Erträge ausgewiesen worden waren.

Das EBIT von Villeroy & Boch hat sich 2018 um 7,6 % auf insgesamt 53,6 Mio € erhöht. Während im Bereich Bad & Wellness ein Zuwachs von 15,4 % auf 47,3 Mio € ausgewiesen werden konnte, wurde im Segment-Tischkultur ein Rückgang von 28,4 % auf 6,3 Mio € verzeichnet.

Für das laufende Geschäftsjahr 2019 geht Villeroy & Boch von einem Zuwachs von 3-5 % sowohl beim Umsatz als auch beim operativen EBIT aus.

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