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Villeroy & Boch: Sondereffekte schmälern Bad-Umsatz

18.04.2019 − 

Der Umsatz im Geschäftsbereich „Bad und Wellness“ der Villeroy & Boch AG ist im ersten Quartal gegenüber Vorjahr um knapp 11 % bzw. 15,8 Mio € auf 131,4 Mio € gesunken. Das Unternehmen begründet den Rückgang maßgeblich mit Sondereffekten bedingt durch eine Softwareumstellung im Zentrallager Ende 2017. Die damit verbundene Abarbeitung von Lieferrückständen habe sich positiv auf die Umsätze im ersten Quartal 2018 ausgewirkt. In den wesentlichen Ländern in der EMEA-Region resultierten diese Effekte im aktuellen Berichtszeitraum in einem Rückgang in Höhe von 8,4 %. In den Überseemärkten hätten hingegen Zahlungszieländerungen zu Verschiebungen geführt und den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 5,4 Mio € geschmälert. Aufgrund eines deutlich anziehenden Auftragseingangs und einem Auftragsbestand über dem Niveau vom 31. Dezember ist Villeroy & Boch für den weiteren Jahresverlauf im Bereich Bad und Wellness optimistisch und geht davon aus, dass der bisherige Rückstand aufgeholt werden kann.

Der Gesamtumsatz von Villeroy & Boch hat in den ersten drei Monaten des aktuellen Jahres um 5,7 % auf 197,7 Mio € abgenommen. Der im zweiten Geschäftsbereich „Tischkultur“ verzeichnete Zuwachs von 6,2 % auf 65,5 Mio € konnte den Rückgang im Segment Bad und Wellness damit nur zum Teil ausgleichen. Im Inland hat der Gesamtumsatz um 2,0 % auf 62,6 Mio € nachgegeben. Im Ausland ist das Minus mit 7,3 % auf 135,1 Mio € mehr als drei Mal so hoch ausgefallen.

Das EBIT von Villeroy & Boch ist im ersten Quartal um knapp ein Viertel auf 8,5 Mio € gesunken. Während sich der operative Verlust im Bereich Tischkultur um 1,2 Mio € auf 0,7 Mio € verringert hat, konnte für Bad & Wellness ein positives EBIT in Höhe von 9,2 Mio € ausgewiesen werden. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das EBIT in dem Segment allerdings um 3,8 Mio € reduziert.

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