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Währungseffekte beeinträchtigen Entwicklung bei Natuzzi

07.12.2018 − 

Der Umsatz des italienischen Polstermöbelherstellers Natuzzi hat im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 3,2 % auf 92,7 Mio € und damit das zweite Mal in Folge nachgegeben. Das Minus ist vor allem auf die negative Entwicklung im Kerngeschäft mit Polstermöbeln zurückzuführen. So musste das Unternehmen für den Bereich „Upholstery“ einen Rückgang von 4,9 % auf 78,5 Mio € ausweisen. Auch im Segment „Other“ hat der Umsatz um 4,2 % auf 6,4 Mio € abgenommen. Im Geschäftsbereich „Furnishings“ hat Natuzzi hingegen einen Zuwachs um ein Fünftel auf 7,9 Mio € verzeichnet.

Kumuliert über die ersten neun Monate ist der Umsatz mit 318,5 Mio € um 2,9 % hinter dem Vorjahreswert zurückgeblieben. Nach einem Plus von 1,6 % im ersten Quartal war der Umsatz bereits im zweiten Quartal um 7,1 % zurückgegangen. Der von Januar bis September im Furnishings-Segment erreichte Zuwachs von 27 % auf 28,0 Mio € konnte die Rückgänge in den Bereichen Upholstery (-5,2 % auf 270,4 Mio €) und Other (-2,2 % auf 20,1 Mio €) nur zum Teil ausgleichen. Beeinträchtigt wurde das Wachstum von einem schwachen Großhandelsgeschäft sowie von negativen Währungseffekten. Bei konstanten Wechselkursen hätte Natuzzi nach eigenen Angaben einen Umsatz von 331,3 Mio € erzielt und damit 1 % mehr als im Vorjahreszeitraum.

Der operative Verlust hat sich in den ersten neun Monaten um rund ein Drittel auf 15,2 Mio € reduziert. Nachdem im Vorjahr noch ein Nettoverlust von 26,0 Mio € angefallen war, konnte das Unternehmen für den aktuellen Zeitraum einen Nettogewinn von 27,0 Mio € ausweisen. Die positive Entwicklung hier steht allerdings im Zusammenhang mit der Übertragung eines 51 %-Anteils an der in Shanghai ansässigen Tochtergesellschaft Natuzzi Trading an den chinesischen Möbelhersteller Kuka Furniture. Im Zuge der Ende Juli abgeschlossenen Transaktion hat Natuzzi einen außerordentlichen Ertrag in Höhe von 52,5 Mio € verbucht, der sich entsprechend auf das Nettergebnis ausgewirkt hat.

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