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Wilkhahn wächst vor allem im europäischen Ausland

14.02.2019 − 

Der Büromöbelhersteller Wilkhahn hat im Geschäftsjahr 2018 weltweit einen Umsatz von 84 Mio € erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Umsatz damit wieder um 1,6 % erhöht. 2017 hatte der Umsatz laut den im Bundesanzeiger veröffentlichten Zahlen dagegen um 11,1 % auf 82,7 Mio € nachgegeben.

Während der Inlandsumsatz im vergangenen Jahr stabil geblieben ist, konnte im restlichen Europa insgesamt ein Plus erzielt werden. Positiv hat sich unter anderem die Nachfrage in der Schweiz entwickelt. In Frankreich wurde hingegen das Vorjahresniveau verfehlt. Durch die außerhalb Deutschlands erzielten Zuwächse hat sich der Anteil von Europa am Gesamtumsatz auf nunmehr 65 % erhöht. Mit einem Anteil von rund 36 % ist Deutschland nach Unternehmensangaben immer noch der größte Einzelmarkt.

Im Überseegeschäft, auf das mittlerweile 35 % des Gesamtumsatzes entfallen, hat Wilkhahn hingegen einen Umsatzrückgang verzeichnet. In den einzelnen Ländern ist die Entwicklung hier uneinheitlich ausgefallen. Während die Lizenzerlöse in Japan und Afrika deutlich und die Verkäufe in Asien leicht gestiegen sind, haben Personalwechsel in den USA, Projektverschiebungen im Mittleren Osten und ein Fabrik- und Showroom-Umzug in Sydney/Australien den Umsatz im Überseegeschäft geschmälert.

Für 2019 geht Wilkhahn wieder von einem stärkeren Umsatzwachstum aus. Den Optimismus begründet das Unternehmen unter anderem mit der Einführung neuer Produkte, durch die zusätzliche Bereiche wie Hotels, Health Care und Wellness erschlossen werden können. Darüber hinaus sieht sich Wilkhahn mit dem neuen Team in den USA, dem neuen Showroom in Sydney und der derzeitigen Projekt-Pipeline auf der arabischen Halbinsel gut aufgestellt. Zudem sollen mithilfe des seit Mitte September amtierenden CTO Torsten Staude die Modernisierung der Logistik- und Fertigungsverfahren vorangetrieben werden.

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