Ekornes: Zähes Geschäft in Mitteleuropa

Die Geschäftsentwicklung des norwegischen Polstermöbelherstellers Ekornes im Kernmarkt Mitteleuropa (Österreich, Deutschland, Niederlande, Schweiz) ist über die ersten neun Monate hinweg schleppend verlaufen. Der Umsatz ist hier um 11,1 % auf 479,4 Mio nkr zurückgegangen, der Auftragseingang in lokaler Währung um 16 % gesunken. Die anderen Absatzmärkte haben bis auf Norwegen, wo der Umsatz mit 243,4 Mio nkr nahezu stabil geblieben ist, Umsatzsteigerungen verzeichnet. Zweistellige Zuwächse gab es in Südeuropa (+10,3 % auf 240,7 Mio nkr) und Großbritannien/Irland (+16,8 % auf 154,0 Mio nkr). Die Umsätze in den restlichen nordischen Ländern (+9,3 % auf 119,9 Mio nkr), USA/Kanada/Mexiko (+4,9 % auf 460,2 Mio nkr), Japan (+5,4 % auf 96,3 Mio nkr) und den unter „Other markets“ zusammengefassten Märkten (+5,2 % auf 177,8 Mio nkr) sind im einstelligen Prozentbereich gestiegen. Der Konzernumsatz hat um 1,6 % auf 1,971 Mrd nkr zugelegt, wobei der Anstieg vor allem auf die Zuwächse im dritten Quartal sowie zum Teil auf positive Währungseffekte zurückzuführen ist. Während der Gesamtumsatz im dritten Quartal um 10,7 % gesteigert werden konnte, mussten in den ersten beiden Quartalen jeweils Rückgänge um 2,4 % bzw. um 2,7 % verbucht werden. Produktseitig ist der Umsatz mit Sofagarnituren im Neunmonatszeitraum um 9,6 % auf 456,8 Mio nkr zurückgegangen, während mit allen anderen Produktgruppen, wie Sitzmöbel (+5,1 % auf 1,260 Mrd nkr), Matratzen (+7,5 % auf 186,3 Mio nkr), Sonstige (+7,3 % auf 68,8 Mio nkr), jeweils Zuwächse erzielt werden konnten. Im Gegensatz zum Umsatz ist das operative Konzernergebnis (EBIT) um 11,0 % auf 192,9 Mio nkr gesunken. Das EBIT wurde unter anderem durch Kosten von 11,5 Mio nkr im dritten Quartal und 3,5 Mio nkr im zweiten Quartal im Zusammenhang mit der zum 31. Oktober abgeschlossenen Übernahme des Sitzmöbelproduzenten IMG belastet.

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