HTL weist Umsatzminus von 8,4 % aus

Der Umsatz des in Singapur ansässigen Polstermöbelherstellers HTL gab im vergangenen Jahr um 8,4 % auf 534,3 Mio US$ nach. Zurückzuführen war das Umsatzminus auf Währungseffekte sowie den weiterhin schwachen europäischen Markt. Zuwächse gab es dagegen in Australien, Neuseeland und den USA. Der operative Gewinn hat sich auf 7,1 Mio US$ nahezu halbiert, vor allem aufgrund von Rohstoff- und Produktionskostensteigerungen in China, geringere, durch die deutsche Möbelhandelskette Domicil realisierte Lieferrabatte sowie Abschreibungen im Zusammenhang mit der Schließung einer Filiale in Shanghai. Im Geschäftsbereich „Sofa“ sank der Umsatz um 7,3 % auf 512,2 Mio US$, wobei die Rückgänge in den Regionen „Greater China“ (-22,7 %) und Europa (-18,5 %) am deutlichsten ausfielen. Im Geschäftsbereich „Home Furnishing“ nahm der Umsatz aufgrund schwacher Einzelhandelskonditionen in Europa, geringerer Einnahmen der Franchise-Unternehmen sowie der gesunkenen Anzahl an Geschäften in Deutschland um rund 29 % auf 22,1 Mio US$ ab. Nach Rückgängen in den ersten drei Quartalen konnte der Konzernumsatz im vierten Quartal um 1,6 % auf 140,1 Mio US$ erstmals wieder zulegen. Auch der währungsbereinigte operative Gewinn stieg deutlich auf 4,1 Mio US$ an.

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