Hülsta streicht bei Sanierung nur 170 statt 270 Stellen

Der Kastenmöbelhersteller Hülsta, der im vergangenen Jahr den Abbau von insgesamt rund 270 Stellen im Rahmen eines Investitions- und Anpassungsprogramms angekündigt hatte, hat in den seit Mai laufenden Verhandlungen mit dem Betriebsrat und der IG Metall am 22. Dezember eine Einigung erzielt. Unternehmensangaben zufolge wurde unter Vorsitz von Burghard Kreft, Senatsvorsitzender am Bundesarbeitsgericht in Erfurt, nach Verhandlungen in der Einigungsstelle eine vertragliche Vereinbarung mit Interessenausgleich und Sozialplan getroffen. Dabei konnte der Umfang des Stellenabbaus durch Insourcing-Maßnahmen und Erweiterungen der produktiven Wertschöpfungsprozesse um 100 Stellen reduziert werden. Die nun 170 betroffenen Mitarbeiter erhalten ein Angebot zum Wechsel in eine durch Hülsta finanzierte Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft. Der Sozialplan soll teilweise die wirtschaftlichen Konsequenzen für die Mitarbeiter kompensieren. Hülsta hatte Anfang Mai zunächst den Abbau von rund 170 Arbeitsplätzen angekündigt; Ende August war dann die Streichung weiterer 100 Stellen kommuniziert worden.

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