Ikea-Aufsichtsratschef bezeichnet Ziele als zu aggressiv

Die im Frühjahr letzten Jahres kommunizierten Wachstumspläne des Ikea-Konzerns haben sich nach Ansicht von Göran Grosskopf, Aufsichtsratschef der Ikea-Holdinggesellschaft Ingka, als zu aggressiv erwiesen. Wie Grosskopf gegenüber der schwedischen Zeitung „Dagens Industri“ erklärte, hat Ikea im abgelaufenen Geschäftsjahr (31. August) zwar den höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte erzielt, jedoch lag das Wachstum mit etwa 3 % deutlich unter den 10 %, die einer geplanten Verdopplung des Umsatzes bis 2020 zugrunde liegen. Grosskopf führt dies auf eine unplanmäßige Entwicklung der Weltkonjunktur zurück; vor allem Südeuropa sei unter den Erwartungen geblieben. Trotzdem sei ein durchschnittliches jährliches Umsatzplus von 10 % möglich. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Ikea seinen Umsatz um 3,1 % auf 27,9 Mrd € gesteigert.

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