Knoll hat Barmittel in Höhe von 65 Mio US$ abgerufen

Der US-amerikanische Büromöbelhersteller Knoll hat seine Liquidität erhöht und mit Wirkung zum 30. März 65 Mio US$ im Rahmen einer revolvierenden Kreditlinie über insgesamt 400 Mio US$ in Anspruch genommen. Der Kredit hat nach Unternehmensangaben eine Laufzeit bis August 2024. Knoll rechnet damit, dass am Ende des ersten Quartals weitere 100 Mio US$ über diese Kreditlinie abrufbar sind. Mit Stand vom 31. März verfügt das Unternehmen über Barmittel in Höhe von insgesamt 120 Mio US$. Die Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2020 hat Knoll in seiner Mitteilung vom 30. März zurückgezogen. Ursprünglich war der Büro- und Objektmöbelhersteller von einem Anstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich ausgegangen.

Alle relevanten nordamerikanischen Produktionsstandorte sind inzwischen wieder in Betrieb. Eingestellt ist dagegen weiterhin die Fertigung der Marke „Dates Weiser“ am Standort Buffalo/New York sowie die Produktion in den beiden italienischen Werken. Knoll prüft derzeit Möglichkeiten, angesichts der sich ausbreitenden Corona-Pandemie Schutzausrüstung für medizinisches Personal herzustellen.

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