Kusch+Co will Restrukturierung einleiten

Bei dem Sitzmöbelhersteller Kusch+Co sollen Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet werden. Als Gründe dafür wurden erhebliche Umsatzrückgänge in den vergangenen Monaten genannt, die zu Leerständen und Überkapazitäten in der Produktion geführt haben. Ausgelöst wurde diese Situation nach Unternehmensangaben durch Aufträge im Ausland, die infolge des starken Preiswettbewerbs an Konkurrenten verloren wurden. Derzeit befindet sich das Unternehmen in der Bestandsaufnahme für die Neuausrichtung. Alles wird auf den Prüfstand gestellt. Konkrete Pläne und Maßnahmen wurden noch nicht genannt. Im Zentrum der Neuausrichtung steht der Erhalt des Standortes in Hallenberg und die zukunftssichere Aufstellung des Unternehmens. Mit dem Betriebsrat wurden bereits erste Sondierungsgespräche geführt. Die Mitarbeiter wurden am 15. Dezember in einer Betriebsversammlung über die anstehende Neuausrichtung und den Stand der gegenwärtigen Planung informiert. An der Versammlung nahmen rund 160 Mitarbeiter teil. Insgesamt beschäftigt Kusch+Co derzeit 306 Mitarbeiter.

Nach Informationen der Zeitung „WAZ“ sollen rund 90 Stellen im Zuge der Restrukturierung abgebaut werden. Diese Zahl wurde vom Unternehmen nicht bestätigt.
Kusch+Co produziert in Hallenberg hochwertige Sitzmöbel und Tische für den Objektbereich. Vertrieben werden die Produkte weltweit in den fünf Marktsegmenten Transport, Health, Office, Hospitality und Culture. Im vergangenen Jahr erzielte das Unternehmen 38 Mio € Umsatz.

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