La-Z-Boy hat alle US-Werke bis auf Weiteres geschlossen

Der US-amerikanische Polstermöbelhersteller und -händler La-Z-Boy hat die Produktion in den USA bis auf Weiteres eingestellt. Am 13. April soll die Maßnahme in Abhängigkeit der Entwicklung der Corona-Krise neu beurteilt werden. Außerdem sollen sämtliche firmeneigene Einzelhandelsstandorte vorübergehend geschlossen werden. Aktuell haben noch 25 der insgesamt 155 firmeneigenen „La-Z-Boy Furniture Galleries“ geöffnet. Der Onlinevertrieb über La-Z-Boy.com und Joybird.com wird fortgeführt. Die dort eingehenden Bestellungen werden allerdings erst nach Wiederaufnahme der Produktions- und Einzelhandelsaktivitäten ausgeliefert.

Rund 6.800 Mitarbeiter und damit etwa 70 % der gesamten La-Z-Boy-Belegschaft werden beurlaubt. Die Löhne und Gehälter des oberen Managements werden bis auf Weiteres um 50 % und die der übrigen Angestellten um 25 % gekürzt. Alle nicht essentiellen operativen Ausgaben und Finanzaufwendungen werden gestoppt. Auch die im Juni fällige Quartalsdividende wird gestrichen und das Aktienrückkaufprogramm bis auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, die kurzfristige Liquidität des Unternehmens sicherzustellen.
Zusätzlich zu den liquiden Mitteln, gebundenen Barmitteln und nicht näher bestimmten Finanzinvestments in Höhe von insgesamt 200 Mio US$ hat La-Z-Boy 75 Mio US$ im Rahmen einer revolvierenden Kreditlinie über insgesamt 150 Mio US$ in Anspruch genommen.

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