Porta will durch Asko-Übernahme im Ausland expandieren

Das Möbelhandelsunternehmen Porta-Gruppe steht zurzeit in Verhandlungen über einen Erwerb wesentlicher Aktivitäten der Asko Group, die Filialen in Osteuropa und im Großraum Berlin betreibt. Nach Angaben von Lieferanten hatte Asko in den letzten Monaten zunehmend Schwierigkeiten, Rechnungen rechtzeitig zu begleichen, so dass teilweise erhebliche Außenstände aufgelaufen sind. In den vergangenen Wochen hatte Porta einigen bedeutenden Asko-Lieferanten angeboten, Rechnungen zu bezahlen. Gleichzeitig soll allerdings auch über Abschläge verhandelt werden, die von Lieferanten mit 10 bis 50 % angegeben werden. Zur Asko-Unternehmensgruppe der Familie Bozkurt gehören in Deutschland noch sechs „Möbel Oase“-Filialen in Berlin. Die sechs süddeutschen Möbel Oase-Filialen waren im August 2004 an die Lutz-Gruppe verkauft worden. Der Großteil der Aktivitäten ist im osteuropäischen Raum angesiedelt, wo die Gruppe mit 10 Filialen in Tschechien, 7 Filialen in der Slowakei und einer ungarischen Filiale vertreten ist.

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