Zwei österreichische Investoren übernehmen Bene

Die zwei Investoren Bartenstein Holding und Grosso Holding werden den österreichischen Büromöbelhersteller Bene im Zuge einer Kapitalerhöhung übernehmen. Dies teilte Bene nach Abschluss des Investorenbieterprozesses am 27. März mit. Das Unternehmen hat zusammen mit den beiden Investoren sowie den finanzierenden Banken ein Finanzierungspaket verabschiedet, im Rahmen dessen zunächst ein Kapitalschnitt mit einer Herabsetzung des Grundkapitals von Bene auf rund 1,9 Mio € erfolgen soll. Dabei sollen jeweils 25 bestehende Aktien zu zwei Aktien zusammengelegt werden.

Bartenstein und Grosso werden gemeinsam frisches Kapital in Höhe von 18 Mio € bereitstellen, um das Grundkapital von Bene unter Ausschluss des Bezugsrechts anschließend zu erhöhen. Nach Umsetzung des Finanzierungspakets werden Bartenstein und Grosso dann zusammen über 90 % der Aktien an Bene halten. Bisher hat die Bene Privatstiftung 42,5 % der Anteile an Bene gehalten. 57,5 % der Anteile am Unternehmen befanden sich im Streubesitz. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung u. a. der Bene-Hauptversammlung, der kartellrechtlichen Behörden und einzelner Banken. Das Closing der Transaktion ist für Juni dieses Jahres geplant.
In der Folge streben die Investoren einen Gesellschafterausschluss gegen eine Barabfindung von insgesamt 2 Mio € bis spätestens 31. Dezember an. Außerdem wurde mit den finanzierenden Banken ein Finanzierungsbeitrag durch einen substantiellen Schuldennachlass vereinbart. So wird die Hypo Niederösterreich Bene einen Hypothekarkredit in Höhe von 10 Mio € zur Verfügung stellen. Nach Abschluss des Finanzierungspakets rechnet Bene mit einer positiven Eigenkapitalquote von 16 %. Im Geschäftsjahr 2013/2014 (31. Januar) lag die Eigenkapitalquote bei -23 %.

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