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E.G.O.: Produktionsausfälle bremsen Umsatzentwicklung

29.05.2019 − 

Der Hausgerätekomponentenhersteller E.G.O. hat im Geschäftsjahr 2018 ein leichtes Umsatzminus von 0,9 % auf 603 Mio € verzeichnet. CEO Dirk Schallock begründet die verhaltene Geschäftsentwicklung zum einen mit erheblichen Lieferengpässen bei Bauteilen für Elektronik-Produkte im zweiten Halbjahr 2018. Dadurch sei es bei E.G.O. zu Produktionsausfällen gekommen, die bis zum Jahresende nicht mehr ausgeglichen werden konnten. Inzwischen hat sich die Beschaffungssituation laut Schallock aber wieder deutlich verbessert. Zum anderen haben Währungseffekte den Umsatz des Unternehmens geschmälert. Währungsbereinigt wäre der Umsatz um 5,9 Mio € höher ausgefallen und hätte damit das Vorjahresniveau erreicht.

Im Geschäftsbereich „HOT“, der Produkte zum Kochen, Backen und Grillen sowie Komponenten für Dunstabzugshauben umfasst und mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes von E.G.O. ausmacht, wurde ein Rückgang von 1,5 % auf 392 Mio € verzeichnet. Der Geschäftsbereich „WET“, dem Lösungen für das Geschirrspülen und Waschen zugeordnet sind, hat 73 Mio € zum Gesamtumsatz beigetragen und damit 1,4 % weniger als im Vorjahr. Für die Bereiche „Industrial“ und „Professional“ hat E.G.O. keine separaten Umsätze ausgewiesen.

Für das Jahr 2019 geht das Unternehmen von einem Umsatzzuwachs von 4,5 % und damit laut Schallock von einem über dem prognostizierten Wachstum für den weltweiten Hausgerätemarkt liegenden Anstieg aus.

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