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Beter Bed hat 2019 Nettoverlust von 4,2 Mio € verzeichnet

17.03.2020 − 

Das Nettoergebnis der fortgeführten Aktivitäten der niederländischen Beter Bed Holding ist 2019 mit -4,2 Mio € in den negativen Bereich gerutscht, nach einem Gewinn von 6,9 Mio € im Vorjahr. Auch das EBIT ist mit -0,4 Mio negativ ausgefallen. Der Einzel- und Großhändler von Betten und Matratzen führt die Verluste unter anderem auf Probleme in der Lieferkette im Geschäftsbereich „Benelux“ im ersten Halbjahr zurück. Nicht näher spezifizierte Probleme mit Lieferanten haben auch die interne Lieferkette beeinträchtigt, so dass temporär zusätzliches Personal eingestellt und zusätzliche Transportkapazitäten gesichert werden mussten, um Kundenaufträge zu erfüllen. Die Schwierigkeiten konnten im zweiten Halbjahr weitgehend behoben werden. Zudem haben sich im Geschäftsbereich „New Business“, der den Betten- und Matratzenhändler „Sängjätten“ in Schweden sowie den Großhändler DBC umfasst, Kosten im Zusammenhang mit dem Sängjätten-Filialnetzwerk negativ auf die Ergebniskennzahlen ausgewirkt.

Im Gegensatz zum EBIT und Nettoergebnis hat sich das EBITDA von Beter Bed unter anderem aufgrund der Anwendung des neuen RechnungslegungsstandardsIFRS 16 um knapp 80 % auf 21,2 Mio € verbessert. Einschließlich Einmalkosten und die den nicht fortgeführten Aktivitäten zugeordnete Matratzenhandelskette Matratzen Concord belief sich der Nettoverlust auf52,6 Mio €.

Der 2019 mit den fortgeführten Aktivitäten erzielte Umsatz hat sich, wie im Trading Update vom 17. Januar bekanntgegeben, um 7,5 %auf 185,8 Mio € erhöht. In den ersten zweieinhalb Monaten 2020 haben sich nach Unternehmensangaben sowohl der Umsatz als auch der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahreszeitraum positiv entwickelt. Vor dem Hintergrund der Ausbreitung des Coronavirus hat Beter Bed die Vorkehrungsmaßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter erhöht.Während das Virus bislang sich nur eingeschränkt auf das Geschäft von Beter Bed ausgewirkt hat, rechnet das Unternehmen künftig mit stärkeren Beeinträchtigungen unter anderem des Verbrauchervertrauens, der Lieferketten und der Lieferzuverlässigkeit.

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