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Beter Bed-Umsatz trotz Minus im DACH-Raum gestiegen

02.03.2018 − 

Das niederländische Möbel- und Matratzenhandelsunternehmen Beter Bed hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr um 1,5 % auf 416,4 Mio € ausgebaut. In der DACH-Region, wo Beter Bed mit der Vertriebsschiene „Matratzen Concord“ aktiv ist, hat der Umsatz allerdings um 5,4 % auf 243,2 Mio € nachgegeben. Mit einem Anteil von 58,4 % entfiel der Großteil des Umsatzes von Beter Bed auf den DACH-Raum. Beter Bed führt den Rückgang auf die Verunsicherung der Kunden durch die Verarbeitung von verunreinigten Polyurethan-Schäumen in Matratzen zurück, mit denen auch die Matratzen Concord-Filialen beliefert wurden. Die in den PU-Schäumen festgestellte Qualitätsabweichung des dort eingesetzten Vorprodukts TDI hat sich allerdings als gesundheitlich unbedenklich herausgestellt. In allen übrigen Absatzmärkten (Niederlande +7,9 %, Belgien +36,3 %, Spanien +5,6 %, Schweden + 133,7 %) konnten dagegen Zuwächse erzielt werden.

Insgesamt besteht das Vertriebsnetz von Beter Bed aus 1.188 Filialen, davon sind 999 Matratzen Concord-Märkte. Aus Frankreich, wo das Unternehmen bislang mit der Vertriebsschiene „Literie Concorde“ aktiv war, hat sich Beter Bed zurückgezogen. Alle zuletzt bestehenden sechs Filialen wurden geschlossen.

Die Ergebniskennzahlen von Beter Bed haben sich 2017 allesamt deutlich verschlechtert. Das EBITDA hat um 26,8 % auf 27,5 Mio € und das EBIT um 44,6 % auf 14,4 Mio € nachgegeben. Der Nettogewinn ist um 49,9 % auf 9,5 Mio € gesunken. Beter Bed führt die Ergebnisverschlechterung auf höhere Ausgaben unter anderem für die Umgestaltung von Matratzen Concord-Filialen und den Aufbau eines Omnichannel-Vertriebs zurück.

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