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Blanco: Inlandswachstum gleicht Rückgang im Export aus

26.05.2020 − 

Der Auslandsumsatz des Spülen- und Armaturenherstellers Blanco hat im Geschäftsjahr 2019 um etwa 1,4 % auf 253 Mio € nachgegeben. Im Inland konnte hingegen ein Zuwachs von 3,5 % auf 142 Mio € erreicht werden. Der Gesamtumsatz in Höhe von 395 Mio € hat den Vorjahreswert damit knapp um 0,3 % überschritten. CEO Frank Gfrörer führt die nach eigenen Angaben nicht zufriedenstellende Entwicklung im vergangenen Jahr neben der sich weltweit abschwächenden Konjunktur vor allem auf einen sich verschärfenden Wettbewerb sowohl im In- als auch im Ausland zurück.

Die Investitionen beliefen sich im vergangenen Jahr auf 29,3 Mio €. Der Großteil davon entfiel auf das neue Werk für Silgranit-Spülen im tschechischen Most, das Anfang 2020 in Betrieb genommen werden konnte. Der neue Standort entlastet das Werk in Sinsheim, das mittlerweile seine Kapazitätsgrenze erreicht hat.

Für das laufende Geschäftsjahr geht Blanco angesichts der Corona-Krise von einem deutlichen Umsatzrückgang aus. Die Lieferfähigkeit war nach Unternehmensangaben seit dem Ausbruch des Virus durchgehend gewährleistet. Auch für die Zukunft rechnet Blanco mit keinen Corona-bedingten Lieferverzögerungen. Aufgrund des in den vergangenen Wochen verzeichneten rückläufigen Auftragseingangs werden die Kapazitäten seit April mithilfe von Kurzarbeitsmaßnahmen flexibel an die Nachfrage angepasst.

An der diesjährigen A30 Küchenmeile vom 19. bis 25. September wird sich das Unternehmen nicht beteiligen. Stattdessen sollen die Neuheiten digital bzw. im Rahmen einer Roadshow präsentiert werden.

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