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Blanco ist in Deutschland und im Ausland gewachsen

27.05.2019 − 

Der Spülen- und Armaturenhersteller Blanco hat 2018 sowohl in Deutschland als auch im Ausland eine positive Geschäftsentwicklung verzeichnet. Im Inland hat das Unternehmen ein überdurchschnittliches Umsatzwachstum von 7,5 % auf 137 Mio € erzielt, das den 2017 verzeichneten knappen Rückgang (-0,4 %) überkompensiert hat. In den internationalen Märkten, wo Blanco 65 % seines gesamten Umsatzes erwirtschaftet, konnte erneut eine Steigerung von 2,0 % auf 257 Mio € erreicht werden. Dabei wurden in vielen europäischen Regionen und in China überdurchschnittliche Steigerungsraten erzielt. Der konsolidierte Umsatz belief sich auf 394 Mio € und lag damit um 5 % über dem Vorjahresniveau. Produktseitig haben vor allem Silgranit-Spülen, aber auch die Produktbereiche Küchenarmaturen und Zubehör maßgeblich zum Umsatzwachstum beigetragen.

Die 2018 getätigten Investitionen in Höhe von 18,9 Mio € haben die Investitionssumme des Vorjahres von 17,2 Mio € noch einmal übertroffen. Der internationale Anteil ist laut Blanco im vergangenen Jahr deutlich höher ausgefallen, was auf den Werksneubau für Silgranit-Spülen in Tschechien zurückzuführen ist. Die dort entstehende Fabrik soll künftig das Leitwerk im deutschen Sinsheim entlasten, wo die Fertigung inzwischen nahezu an ihre Kapazitätsgrenze gestoßen ist. Hier hat Blanco in Anlagentechnologien investiert. Darüber hinaus wurden die Fertigungsprozesse im Edelstahl-Komptenzcenter in Sulzfeld effizienter gestaltet. Weitere Investitionen flossen in moderne Fördertechnik im Logistikzentrum in Bruchsal.

Für das laufende Jahr rechnet Blanco-CEO Frank Gfrörer mit einem moderaten Umsatzwachstum. Zwar könnten seiner Einschätzung nach internationale Handelskonflikte oder der Brexit die Konjunktur beeinträchtigen, insgesamt geht er aber von einem stabilen Konsumklima sowohl in Deutschland als auch auf internationaler Ebene aus.

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