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Blum-Umsatz hat Vorjahresniveau knapp überschritten

16.07.2020 − 

Der Umsatz des österreichischen Beschlägeherstellers Blum ist im Geschäftsjahr 2019/20 um 0,8 % auf 1,907 Mrd € gestiegen. Das Unternehmen begründet die verhaltene Entwicklung mit den ab April im Zusammenhang mit der Corona-Krise stehenden starken Verwerfungen auf den weltweiten Absatzmärkten. Dabei haben sich die einzelnen Regionen unterschiedlich entwickelt. So konnte in Osteuropa trotz der erheblichen wirtschaftlichen Einschränkungen noch ein Plus erzielt werden und auch im asiatisch-pazifischen Raum hat der Umsatz aufgrund der anhaltend positiven Entwicklung in China erneut zugelegt. Der Umsatz in Westeuropa ist infolge der sich über einen Zeitraum von mehreren Wochen im Lockdown befindenden Märkte wie Italien, Großbritannien und Spanien hingegen gesunken. In Südamerika musste ebenfalls ein deutlicher Rückgang hingenommen werden. Der Umsatz in Nordamerika hat auf dem Vorjahresniveau stagniert. Blum erwirtschaftet 97 % des Umsatzes außerhalb Österreichs. Davon entfallen 44 % auf die EU und 15 % auf die USA.

Die Erweiterungsarbeiten von Werk 4 in Begrenz können nach derzeitigem Stand planmäßig bis Sommer 2021 abgeschlossen werden. Baustart der neuen Produktionshalle mit einer Nutzfläche von 49.000 m² und des Hochregallagers am Standort war im Oktober 2018. Mit der Fertigstellung des neuen chinesischen Produktionsstandorts inklusive Hochregallager in der Nähe des Sitzes der Vertriebstochter Blum Furniture Hardware (Shanghai) Co. Ltd. rechnet Blum bis Ende 2022. Mit den Bauarbeiten dort hat Blum in der zweiten Jahreshälfte 2019 begonnen. In den USA sollen die derzeit noch laufenden Erweiterungsmaßnahmen des Hochregallagers und der Produktionsflächen am Standort in Lowesville/North Carolina bis zum Jahresende abgeschlossen werden. Die Gesamtinvestitionen von Blum beliefen sich im vergangenen Geschäftsjahr auf 327 Mio €.

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