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BSH schließt Geschäftsjahr 2019 mit Umsatzminus ab

18.03.2020 − 

Der Umsatz des Hausgeräteherstellers BSH hat 2019 um 1,2 % auf 13,2 Mrd € nachgegeben. Bereits 2018 war ein Minus von 2,9 % verzeichnet worden, nachdem von 2012 bis 2017 jeweils Steigerungen ausgewiesen worden waren. Insgesamt hatte sich der Umsatz in dem Fünfjahreszeitraum um fast 41 % erhöht.

Der Rückgang im aktuellen Berichtszeitraum ist vor allem auf das schwache Geschäft in der Asien-Pazifik-Region und hier maßgeblich in China zurückzuführen. In der Region musste BSH ein Umsatzminus von rund 10 % hinnehmen. Der Konzern begründet die rückläufige Umsatzentwicklung mit der Marktkonsolidierung und dem zunehmenden Wettbewerb sowie Onlinehandel. Der Umsatz in Europa hat um knapp 1 % zugelegt. Vor allem in Deutschland und Südosteuropa konnte ein Wachstum erzielt werden. In Amerika einschließlich Nordamerika, Mexiko und Lateinamerika hat sich der Umsatz um fast 10 % erhöht. Hier hat in erster Linie das Projektgeschäft, das heißt die Komplettausstattung von großen Immobilienprojekten mit Hausgeräten, zur positiven Geschäftsentwicklung beigetragen.

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung beliefen sich im vergangenen Jahr auf 713 Mio € (+5,9 %) und flossen nach wie vor schwerpunktmäßig in digitale Technologien, wie zum Beispiel in Software zur Steuerung vernetzter Hausgeräte, Sprachsteuerung, Machine Learning und Künstliche Intelligenz.

Für 2020 geht BSH-CEO Uwe Raschke aufgrund der nicht absehbaren Folgen des Coronavirus und den wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten von einem weiteren schwierigen Geschäftsjahr aus. Ab 1. Juli wird Carla Kriwet als CEO auf Raschke nachfolgen, der sich dann wieder auf die Robert Bosch-Geschäftsführung konzentrieren wird.

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