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BSH: Währungseffekte beeinträchtigen Umsatzentwicklung

12.04.2019 − 

Der Umsatz des Hausgeräteherstellers BSH hat im Geschäftsjahr 2018 erstmals seit neun Jahren nachgegeben. Den Rückgang von 3,2 % auf 13,4 Mrd € führt das Unternehmen auf negative Währungseffekte zurück. Wechselkursbereinigt konnte ein Umsatzplus von knapp 1 % ereicht werden. Für die vergangenen acht Jahre hatte der Konzern durchweg Umsatzzuwächse ausgewiesen. Der höchste Anstieg war dabei im Jahr 2015 mit einem Plus von 10,5 % erzielt worden.

Im aktuellen Berichtszeitraum konnte BSH den Umsatz lediglich in Nordamerika (+2,5 %) und Asien-Pazifik steigern (+11,3 %). Für Europa musste ein Rückgang von 1,2 % ausgewiesen werden. Hier hat sich vor allem die schwache Entwicklung in Deutschland und Großbritannien negativ ausgewirkt. In einer Reihe von Ländern in Osteuropa sowie in Frankreich, Italien und den Niederlanden konnte BSH seinen Marktanteil gegenüber Vorjahr hingegen steigern. In der Region „T-MEA-CIS", die die Türkei, den Nahen Osten, Afrika, Russland und die GUS-Staaten umfasst, haben negative Währungseffekte zu einem Rückgang von 16 % geführt. Auf Basis lokaler Währungen hat sich der Umsatz hier allerdings um 3,7 % erhöht. In Greater China (China, Hongkong Taiwan) wurde aufgrund einer insgesamt verminderten Nachfrage nach Konsumgütern sowie der Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Handelsstreit mit den USA ein Minus von 5,7 % verzeichnet.

Die Gesamtinvestitionen beliefen sich im Geschäftsjahr 2018 auf 619 Mio €. Ein Teil der Summe ist dabei in eine neue Geschirrspülerfabrik im chinesischen Chuzhou geflossen. In Nordamerika, Europa und der Region Asien-Pazifik hat BSH sowohl in die Erweiterung als auch den Neubau von Technologiezentren und Produktionsflächen investiert.

Aktuell betreibt BSH 42 Fabriken weltweit und ist mit rund 80 Gesellschaften in circa 50 Ländern vertreten.

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