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E.G.O.-Umsatz hat nahezu auf Vorjahresniveau stagniert

19.06.2018 − 

Der Umsatz des Herstellers von Hausgerätekomponenten E.G.O. hat im Geschäftsjahr 2017 mit 609 Mio € nahezu auf dem Vorjahresniveau stagniert und damit das ursprünglich prognostizierte Wachstum von 5 % verfehlt. Nach Unternehmensangaben wurde die Entwicklung im vergangenen Jahr unter anderem durch teils erhebliche Lieferengpässe bei Elektronikkomponenten und den zunehmenden Preisdruck bei Elektrogroßgeräten beeinträchtigt. Mehr als zwei Drittel des Umsatzes bzw. 398 Mio € hat E.G.O. im Geschäftsbereich „HOT“ erzielt, der Produkte zum Kochen, Backen und Grillen sowie Komponenten für Dunstabzugshauben umfasst. Lösungen im Bereich Geschirrspülen oder Waschen trugen weitere knapp 74 Mio € zum Umsatz bei. Jeweils etwa 10 % des Gesamtumsatzes hat die Gruppe mit Produkten für die professionelle Nutzung in Gewerbe und öffentlichen Einrichtungen bzw. für Großküchen erzielt.

In Bezug auf die einzelnen Regionen sieht E.G.O. künftiges Wachstumspotential vor allem außerhalb Europas. Langfristig will das Unternehmen 60 % des Umsatzes in Europa und jeweils 20 % in Nord- und Südamerika bzw. in der Region Asien/Pazifik erwirtschaften. Aus diesem Grund hat E.G.O. im vergangenen Geschäftsjahr neue Vertriebsniederlassungen in Shanghai/China und Seoul/Südkorea gegründet.

Für 2018 rechnet E.G.O. mit einem Umsatzanstieg von 5,9 % auf dann rund 640 Mio €. Die E.G.O.-Gruppe umfasst acht Vertriebs- und zehn Produktionsgesellschaften in 16 Ländern. Ende 2017 hat der Konzern 5.740 Mitarbeiter beschäftigt.

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