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Electrolux reduziert Produktion in italienischen Werken

16.03.2020 − 

Der schwedische Hausgerätehersteller Electrolux reduziert ab heute seine Produktion im Geschäftsbereich „Consumer Business“ in Italien. Dadurch will das Unternehmen auch die Produktionsmenge an die für die nahe Zukunft erwartete geringere Nachfrage anpassen. Electrolux geht davon aus, dass die Beschränkungen im Warenverkehr und dem Geschäft in verschiedenen Ländern, einschließlich temporärer Schließungen von Einzelhandelsstandorten beispielsweise in Italien, Frankreich und Spanien, die Nachfrage künftig negativ beeinflussen werden.

Aktuell läuft die Produktion in den fünf italienischen Electrolux-Werken noch weitgehend störungsfrei. Auf die Werke entfällt ein Viertel der europäischen Electrolux-Produktion und 10 % des globalen Produktionsvolumens des Unternehmens. Darüber hinaus bezieht Electrolux Komponenten für die Produktion in Europa und dem Rest der Welt von verschiedenen Zulieferern in Norditalien. Das Unternehmen rechnet hier künftig mit Beeinträchtigungen der Lieferkette.

Der Ausbruch des Coronavirus in China, von wo Electrolux signifikante Mengen an Fertigprodukten und Komponenten für sämtliche Geschäftsbereiche bezieht, hat im bisherigen ersten Quartal zu Lieferverzögerungen, höheren Logistikkosten und einer geringeren Nachfrage in Ostasien geführt. Nach Unternehmensangaben stabilisiert sich inzwischen die Beschaffungssituation bei den chinesischen Lieferanten.

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