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Electrolux mit organischem Umsatzminus von 2,6 %

19.07.2019 − 

Nach dem Zuwachs im ersten Quartal hat der schwedische Hausgerätehersteller Electrolux im zweiten Quartal einen organischen Umsatzrückgang von 2,6 % verzeichnet. Unter Berücksichtigung von Währungseffekten konnte der Umsatz aber um 1 % auf 31,687 Mrd skr ausgebaut werden. Einschließlich der genannten Währungseffekte konnten lediglich die europäischen Aktivitäten (+3,4 % auf 10,479 skr) und der Geschäftsbereich „Professional Products“ (+11,1 % auf 2,455 Mrd skr) zulegen.

Rückgänge mussten dagegen in Nordamerika (-5,1 % auf 10,255 Mrd skr) und in Lateinamerika (-6,6 % auf 4,816 Mrd skr) ausgewiesen werden. In Nordamerika hat insbesondere der gesunkene Absatz bei Private Label-Produkten und die Einführung eines neuen ERP-Systems zu der schwachen Geschäftsentwicklung geführt. Der Rückgang in Lateinamerika ist auf Währungseffekte zurückzuführen. Organisch konnte der Umsatz aufgrund von Preiserhöhungen und eines verbesserten Produktmixes um 8,3 % gesteigert werden. In der Asien-Pazifik-Region, dem Nahen Osten und Afrika hat Electrolux 3,682 Mrd skr erwirtschaftet und damit in etwa das Vorjahresniveau erreicht. Organisch musste allerdings ein Minus von 4,0 % ausgewiesen werden.

Die Ergebniskennzahlen haben sich allesamt verbessert. So hat das EBITA gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 72,2 % auf 1,851 Mrd skr zugenommen, das operative Ergebnis hat sich auf 1,619 Mrd skr fast verdoppelt. Das Periodenergebnis ist mit 1,132 Mrd skr mehr als doppelt so hoch ausgefallen wie im Vorjahreszeitraum. Im Vorjahresquartal hatte Electrolux im Zusammenhang mit den Ermittlungen der französischen Kartellbehörde zu Preisabsprachen in der Hausgeräteindustrie eine Rückstellung in Höhe von 818 Mio skr vorgenommen, die das Ergebnis belastet hatte.

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