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Electrolux hat Quartalsumsatz um 6,5 % gesteigert

02.05.2019 − 

Der Umsatz des schwedischen Hausgeräteherstellers Electrolux ist im ersten Quartal um 6,5 % auf 29,710 Mrd skr gestiegen. Ein Großteil davon ist allerdings auf Währungseffekte zurückzuführen. Währungsbereinigt lag der Zuwachs bei 1,6 %, organisch bei 1,9 %. Dabei hat der organische Umsatz mit Ausnahme von Nordamerika in allen Vertriebsregionen sowie im Geschäftsbereich Professional Products zugelegt. Zu Jahresbeginn hat Electrolux eine neue Organisationsstruktur eingeführt, bei der die Umsätze der Elektrokleingeräte und der Großgeräte in den bestehenden Vertriebsregionen zusammengeführt wurden. Der Geschäftsbereich „Small Domestic Appliances“ ist in der Folge aufgelöst worden.

In Europa hat sich der Hausgeräteumsatz um 8,1 % auf 10,553 Mrd skr erhöht. Das organische Wachstum ist mit +4,4 % halb so hoch ausgefallen und wird von Electrolux vor allem auf die gestiegene Absatzmenge sowie Verbesserungen im Produktmix zurückgeführt. In Nordamerika hat der Umsatz um 3,6 % auf 9,099 Mrd skr zugelegt. Organisch wurde ein Rückgang von 5,0 % verzeichnet, den das Unternehmen unter anderem mit einem geringeren Absatz von Handelsmarkengeräten begründet. In Lateinamerika hat Electrolux 4,312 Mrd skr erwirtschaftet, ein Plus von 1,5 (organisch +6,9) %. Der im Geschäftsbereich „Asia-Pacific, Middle East and Africa“ erzielte Umsatz lag bei 3,445 Mrd skr und damit um 7,8 (organisch +2,2) % über dem Vorjahresniveau. Die größte Steigerung von 20,1 (organisch +11,8) % auf 2,302 Mrd skr hat Electrolux im Geschäftsbereich „Professional Products“ verzeichnet.

Die Ergebniskennzahlen des Konzerns haben sich erneut verschlechtert, nachdem bereits im Gesamtjahr 2018 Einbußen verzeichnet wurden. Das operative Ergebnis hat in erster Linie aufgrund von Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit der geplanten Konzentration der Tiefkühlschrankproduktion in Nordamerika um zwei Drittel auf 248 Mio skr nachgegeben. Die operative Marge hat sich von 2,7 % auf 0,8 % reduziert. Das Periodenergebnis ist auf 79 Mio skr eingebrochen (-86 %).

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