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Electrolux rechnet mit höheren Kosten in Nordamerika

16.12.2019 − 

Der schwedische Hausgerätehersteller Electrolux geht für das vierte Quartal von Kosten in Höhe von 70 Mio US$ (umgerechnet 62,9 Mio €) im Zusammenhang mit den Konsolidierungsmaßnahmen in der (Tief-)Kühlschrankproduktion in Nordamerika aus. Ursprünglich hatte das Unternehmen hier mit 25 Mio US$ gerechnet. In der neuen Kostenprognose sind zudem noch weitere Faktoren, unter anderem Anpassungen von Geschäftszahlen vorheriger Berichtszeiträume, berücksichtigt.

Die zusätzlichen Kosten stehen im Zusammenhang mit zuletzt durch die Bündelung der Kühlschrankproduktion am Standort Anderson/South Carolina aufgetretenen Kapazitätsengpässen, welche zu Problemen bei der Auslieferung von Aufträgen geführt haben. Das dort neu errichtete Kühlschrankwerk wurde im dritten Quartal in Betrieb genommen und sollte den im vierten Quartal stillgelegten Standort St. Cloud/Minnesota sowie eine an das neue Werk angrenzende alte Fabrik in Anderson ersetzen.

Um die Belieferungen von Kunden sicherzustellen, will Electrolux die Produktion im alten Werk in Anderson bis in das zweite Halbjahr 2020 hinein parallel zur Fertigung im neuen Werk fortführen. Electrolux geht davon aus, dass die Kapazitätsengpässe bis zum Ende des ersten Halbjahres 2020 behoben werden können. Nach Unternehmensangaben bedeutet dies, dass der Großteil der für 2020 anvisierten Kosteneinsparungen von insgesamt 800 Mio skr (76,6 Mio €) erst im Jahr 2021 realisiert werden kann. Für 2020 geht Electrolux nun von Einsparungen in Höhe von 200 Mio skr aus, die aus Restrukturierungs- und Rationalisierungsmaßnahmen in Lateinamerika und weltweit resultieren.

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