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Electrolux will gegen Einfuhrzoll in den USA vorgehen

03.11.2017 − 

Die zum schwedischen Hausgerätekonzern Electrolux gehörende Unternehmenssparte „Major Appliances North America“ will den vom U.S. Department of Commerce (DOC) vorläufig festgelegten Einfuhrzoll für importierte Waschmaschinen wenn nötig vor Gericht anfechten. Laut einer Mitteilung von Electrolux vom 2. November beträgt der vorläufige Importzoll für Waschmaschinen, die das Unternehmen zwischen Februar 2016 und Januar 2017 in Mexiko produziert und anschließend in die USA eingeführt hat, nunmehr 72,41 %. Dies würde nach Unternehmensangaben im Jahr 2018 zu Kosten in Höhe von 70 Mio US$ führen.

Im vorhergehenden Festlegungszeitraum von Februar 2015 bis Januar 2016 lag der Zoll, der bis dahin auf aktuellen von Elektrolux und anderen Firmen eingereichten Importdaten basierte, bei 3,67 %. Der vom DOC festgelegte Importzoll soll Preisdumping in den USA durch günstige Importware verhindern. Die aktuelle vorläufige Zollrate basiert laut Electrolux allerdings nicht auf den von Unternehmen eingereichten Daten. Diese seien nicht rechtzeitig beim DOC eingegangen. Electrolux weist jedoch darauf hin, dass das DOC das Unternehmen weder über die erforderlichen einzureichenden Unterlagen noch über den zeitlichen Rahmen informiert habe, in dem die Angaben gemacht werden sollten. Der Importzoll soll final am 3. März 2018 festgeschrieben werden.

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