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Gorenje-Aufsichtsrat bleibt unverändert bestehen

11.01.2018 − 

Der Aufsichtsrat des slowenischen Hausgeräteherstellers Gorenje wird in seiner aktuellen Zusammensetzung bis zum Ende der Amtszeit im Juli bestehen bleiben. Auf der am 9. Januar ausgerichteten außerordentlichen Hauptversammlung des Unternehmens ist die erforderliche Mehrheit zum Absetzen der Aufsichtsratsmitglieder Marko Voljc und Uroš Slavinec nicht zustande gekommen. Von den anwesenden Aktionären, die mit insgesamt 16.914.487 gehaltenen Aktien zusammen 69,6 % der Stimmrechte repräsentieren, haben sich Anteilseigner mit zusammen 16.897.414 stimmberechtigten Aktien an der Abstimmung beteiligt. Davon haben 44,7 % für den Vorschlag gestimmt, die genannten Aufsichtsratsmitglieder abzusetzen. Das entspricht einem Anteil von 31,1 % aller Stimmrechte. Dem Vorschlag zufolge sollten Voljc und Slavinec durch Philip Sluiter and Robert Licen, zwei Vertreter des Minderheitsaktionärs Home Products Europe, im Aufsichtsrat ersetzt werden.

Die Hauptversammlung war aufgrund entsprechender Forderungen der Gorenje-Aktionäre Home Products Europe, Raiffeisenbank Austria, Splitska banka und Unicredit Bank Hungary einberufen worden. Dort hat Sluiter dem Gorenje-Management, dem Aufsichtsrat und CEO Franjo Bobinac unrechtmäßiges Verhalten und Betrug vorgeworfen. Dabei hat sich das ehemalige Managementmitglied laut Gorenje auf ein der Firma Intersolar im Jahr 2008 gewährtes Darlehen bezogen. Gorenje hat die Vorwürfe in einer gestern veröffentlichten Stellungnahme zurückgewiesen.

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