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Gorenje: Hausgeräte-Umsatz in Westeuropa rückläufig

13.11.2017 − 

Der slowenische Hausgerätehersteller Gorenje hat den Umsatz des in „Domestic appliances“ (Haushaltsgeräte, zuvor „Home Appliances“ ) umbenannten Kerngeschäftsbereichs in den ersten neun Monaten 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,2 % auf 779,8 Mio € erhöht. In Westeuropa hat das Unternehmen im Bereich Haushaltsgeräte allerdings einen Rückgang um 5,5 % verbucht. Zurückzuführen ist das Minus ausschließlich auf die gesunkenen Umsätze in Deutschland und Großbritannien. In den Niederlanden, Österreich, Skandinavien und Frankreich wurden hingegen Zuwächse erzielt. In Osteuropa hat der Hausgeräteumsatz um 3,3 % zugenommen. Außerhalb Europas haben sich vor allem die Märkte Nordamerika, Australien und der Nahe Osten positiv entwickelt. Der Umsatz der unter "Other" zusammengefassten außereuropäischen Märkte hat um 19,6 % zugenommen. Für den zweiten Geschäftsbereich „Other Business“ hat Gorenje einen Umsatz von 164,1 Mio € (+26 %) ausgewiesen. Der Konzernumsatz ist im Neunmonatszeitraum um 4,8 % auf 943,9 Mio € gestiegen.

Die Ergebniskennzahlen des Konzerns haben sich mit Ausnahme des EBIT positiv entwickelt. Das EBITDA hat dabei um 5,2 % auf 58,8 Mio € zugelegt und auch der Periodengewinn ist um 12,1 % auf 4,6 Mio € gestiegen. Das EBIT hat sich hingegen um 12,1 % auf 18,0 Mio € verschlechtert. Gorenje begründet den Rückgang mit höheren Abschreibungsaufwendungen.

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