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Insolvenzverfahren über Wooden-Germany eröffnet

04.02.2020 − 

Über die auf die Herstellung von Leuchten aus Furnier ausgerichtete Wooden-Germany ist am 29. Januar das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Das zuständige Amtsgericht Bremen hat Berend Böhme von der Kanzlei B+O Rechtsanwälte in Bremen als Insolvenzverwalter bestellt. Zum Zeitpunkt der Antragstellung Ende Dezember 2019 war der Geschäftsbetrieb bereits eingestellt. Vom Insolvenzverwalter wurde gemeinsam mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Genrih Missal noch eine Investorenansprache durchgeführt, die allerdings ohne Erfolg geblieben ist. Den Insolvenzantrag führt Böhme auf die umfangreiche Produktentwicklung zurück, der keine ausreichenden Vertriebsaktivitäten gegenüber standen. Infolge der damit verbundenen geringen Umsätze und der laufenden Kosten wurde das Eigenkapital belastet.

Die 2013 gegründete Start Up-Unternehmen Wooden-Germany hatte ein Verfahren zur Laminierung von Furnier und Glas entwickelt. Kundenspezifisch hatte Wooden-Germany bis zur Unternehmensschließung im Manufakturmaßstab aus den Furnier-Glaselementen Beleuchtungsprodukte hergestellt. Die Beleuchtungselemente wurden unter anderem an Yachthersteller sowie für Hotels, Bars und Restaurants tätige Innenausbauunternehmen verkauft. Im November 2018 ist das Unternehmen und seine Produkte im Rahmen einer Pressekampagne der Initiative Furnier+Natur (IFN) Bad Honnef, vorgestellt worden.

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