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Miele hat Umsatz 2016/2017 um knapp 6 % gesteigert

10.08.2017 − 

Die Miele-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2016/2017 (30. Juni) einen Gesamtumsatz von 3,93 Mrd € erzielt, was im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von 5,9 % entspricht. Gegenüber den beiden vorangegangenen Geschäftsjahren 2015/2016 (+6,4 %) und 2014/2015 (+8,3 %) hat sich das Umsatzwachstum allerdings weiter verlangsamt. Laut der heute veröffentlichten Pressemitteilung ist der Umsatz in Deutschland mit +6,8 % auf 1,18 Mrd € im vergangenen Geschäftsjahr überproportional gewachsen. Im Ausland haben sich nach Unternehmensangaben insbesondere die USA, Australien, Kanada, Österreich und mehrere asiatische Märkte sehr positiv entwickelt. Auch in Großbritannien konnte Miele währungsbereinigt Zuwächse erzielen, die aber durch die Brexit-bedingten Währungseffekte wieder aufgezehrt worden sind. Der Anteil des außerhalb Deutschlands erwirtschafteten Umsatzes ist mit 70,0 % nahezu stabil geblieben.

Vom Gesamtumsatz entfielen 484 Mio € auf den Geschäftsbereich „Miele Professional“, bestehend aus Wäschereitechnik, Gewerbespülern sowie Medizin- und Labortechnik. Das entspricht einem Zuwachs von 1,6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Umsätze des italienischen Medizintechnikherstellers Steelco sind in den Zahlen nicht enthalten, da die Übernahme erst nach Abschluss des Geschäftsjahres erfolgt ist.

Das Investitionsvolumen ist 2016/2017 um 23 % auf insgesamt 225 Mio € gestiegen. Knapp zwei Drittel davon entfielen auf die Standorte in Deutschland, wovon wiederum rund 60 % in die Entwicklung neuer Geräte sowie in den Ausbau, die Umrüstung und die Modernisierung der Produktion investiert wurden. Auch der Verwaltungs-, Vertriebs- und Logistikstandort Gütersloh wurde weiter modernisiert und ausgebaut. Zum Stichtag 30. Juni waren 19.465 Mitarbeiter bei Miele beschäftigt, das sind 6,0 % mehr als im Vorjahr. In Deutschland hat sich die Mitarbeiterzahl durch Neueinstellungen an sämtlichen Produktionsstandorten, in der Zentrale sowie in der deutschen Vertriebsgesellschaft um 5,4 % auf 10.888 Beschäftigte erhöht.

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