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Miele-Umsatz hat 2020 trotz Corona um 6,5 % zugelegt

11.02.2021 − 

Der Umsatz des Hausgeräteherstellers Miele ist im Geschäftsjahr 2020 um 6,5 % auf 4,5 Mrd € gestiegen. Damit konnten die Corona-bedingt von März bis Mai verzeichneten Einbußen durch die ab Juni registrierte anhaltend hohe Nachfrage überkompensiert werden. In Deutschland hat das Unternehmen im vergangenen Jahr 1,33 Mrd € umgesetzt. Das entspricht einem Anstieg von 8,8 % bzw. 29,5 % des Gesamtumsatzes. Auch in Frankreich, Österreich, der Schweiz und im Benelux-Raum sowie in verschiedenen osteuropäischen Ländern und China hat Miele deutlich zugelegt. In weiteren wichtigen Märkten wie den USA und Großbritannien konnte der Umsatz etwa stabil gehalten werden. Der Geschäftsbereich „Professional", der die Aktivitäten mit Gewerbebetrieben, medizinischen Einrichtungen und Laboren umfasst, hat sich mit einem Plus von 1,8 % unterdurchschnittlich entwickelt. In dem Segment erwirtschaftet Miele rund 15 % des Gesamtumsatzes. Beeinträchtigt wurden die Aktivitäten von der insbesondere im Hotellerie- und Gaststättengewerbe beobachteten Investitionszurückhaltung. Die ebenfalls dem Segment zugeordnete Medizintechniktochter Steelco hat dagegen zweistellige Zuwachsraten im Klinikprojektgeschäft verzeichnet.

Aufgrund der mehrwöchigen Produktionsstopps im Frühjahr in Verbindung mit der nach wie vor hohen Nachfrage ist die Auslastung der Miele-Fertigungsstandorte derzeit sehr hoch. Teilweise werden Sonderschichten geleistet und die Kapazitäten dauerhaft ausgebaut. Dennoch können nach Unternehmensangaben bei Geschirrspülern, Waschmaschinen und Trocknern aktuell Lieferzeiten von über sechs Wochen anfallen.

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