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Recticel Bedding: Bereinigtes EBITDA hat sich halbiert

06.03.2019 − 

Der belgische Recticel-Konzern hat 2018 im Geschäftsbereich Bedding ein deutlich geringeres bereinigtes EBITDA erzielt. Den Einbruch um 54,7 % auf 6,8 Mio € begründet der Konzern zum einen mit Umsatzeinbußen, insbesondere in Deutschland, und zum anderen mit Kosten im Zusammenhang mit der Markteinführung der neuen Geltex 2.0-Matratzenserie sowie der Schließung des Werkes in Haßfurt. Dort will Recticel die Matratzenproduktion voraussichtlich im Laufe des Jahres 2019 einstellen.

Der Bedding-Umsatz hat 2018 um 10,4 % auf 243,8 Mio € nachgegeben. Dabei konnten der verbesserte Produktmix und die Erhöhung der operativen Effizienz laut Recticel den niedrigeren Absatz, insbesondere im deutschen Markt, nicht kompensieren. Zudem hat der Konzern nach eigenen Angaben verstärkt mit der Konkurrenz durch E-Commerce-Matratzenanbieter zu kämpfen. Im Jahresverlauf hat der Bedding-Umsatz in sämtlichen Quartalen nachgegeben.

Auch in den weiteren Geschäftsbereichen Flexible Foams (-0,7 % auf 621,5 Mio €) und Insulation (-0,4 % auf 271,2 Mio €) ist die Umsatzentwicklung im Gesamtjahr verhalten ausgefallen. Lediglich der Bereich Automotive konnte ein Plus von 3,9 % auf 363,9 Mio € vorweisen. Die Bereichsumsätze enthalten jeweils interne Umsätze zwischen den Geschäftsbereichen. Insgesamt musste Recticel ein Umsatzminus von 1,6 % auf 1,118 Mrd € ausweisen. Die operativen Ergebniskennzahlen haben jeweils nachgegeben Das EBITDA hat sich um 2,8 % auf 80,5 Mio € und das EBIT um 4,3 % auf 42,9 Mio € reduziert. Das Periodenergebnis konnte dagegen unter anderem aufgrund einer geringeren Steuerlast um 20,6 % auf 28,8 Mio € gesteigert werden.

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