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Verwalter führt Geschäftsbetrieb bei Mai & Sohn fort

30.04.2020 − 

Insolvenzverwalter Stefan Herrmann will den Geschäftsbetrieb beim Laubholzsägewerk und Möbelzulieferbetrieb Mai & Sohn auch nach der Verfahrenseröffnung weiterführen.

Insolvenzverwalter Stefan Herrmann von der Kanzlei HWR Insolvenzverwaltung in Würzburg wird den Geschäftsbetrieb beim Laubholzsägewerk und Möbelzulieferbetrieb Mai & Sohn auch nach der voraussichtlich morgigen Verfahrenseröffnung weiterführen. Die Versorgung mit Buchenrundholz sowie die Auftragslage sind nach Angaben von Herrmann hierfür ausreichend. Der nach dem Insolvenzantrag am 5. März am Amtsgericht Schweinfurt während des vorläufigen Verfahrens begonnene Investorenprozess wird in den kommenden Wochen weitergeführt. Bislang hat es mehrere Gespräche mit Interessenten gegeben, ein konkretes Angebot wurde aber noch nicht vorgelegt.

Während des vorläufigen Verfahrens wurden stärkere Qualitätskontrollen beim Rundholzeinkauf umgesetzt. Die Verarbeitung der Schadholz-Buchen war beim Insolvenzantrag als eine der Ursachen für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten genannt worden. Darüber hinaus bestand auch Verbesserungsbedarf im Controlling. Um das Betriebsergebnis und den Cashflow zu erhöhen hat die Insolvenzverwaltung eine Anhebung der Verkaufspreise unter anderem für die von Mai & Sohn produzierten Rundstäbe und Holzdübel veranlasst. Die Zahl der Mitarbeiter hat sich im Verlauf des vorläufigen Insolvenzverfahrens von 61 auf 57 reduziert.

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