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Whirlpool hat Fertigung ausgesetzt oder zurückgefahren

31.03.2020 − 

Der US-amerikanische Hausgerätekonzern Whirlpool hat die Produktion an seinen Standorten in den USA und in Joinville/Brasilien zurückgefahren. Die Werke in Italien und Indien wurden vorübergehend abgestellt. Auch der Betrieb in den indischen Logistikzentren ist bis auf Weiteres eingestellt. Dagegen läuft die Produktion in China inzwischen wieder nahezu auf Volllast. Insgesamt betreibt der Konzern 59 Werke sowie Forschungs- und Entwicklungszentren.

Um die Liquidität des Unternehmens angesichts der sich schnell ändernden Corona-Situation zu sichern, hat das Unternehmen mit Wirkung zum 13. März 2,2 Mrd US$ im Rahmen einer revolvierenden Kreditlinie über insgesamt 3,5 Mrd US$ abgerufen. Am Ende des Geschäftsjahres 2019 verfügte Whirlpool zudem über Barmittel in Höhe von rund 2 Mrd US$. Diese Mittel einschließlich weiterer verfügbarer 215 Mio US$ aus den Aktivitäten in Brasilien und Indien stellen nach Einschätzung von Whirlpool die finanzielle Flexibilität des Konzerns in der Corona-Krise sicher.

Die Prognose zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung für das Gesamtjahr 2020 hat Whirlpool inzwischen zurückgezogen. Anfang März war der Konzern von einem organischen Umsatzwachstum von rund 3 % auf 20,3 Mrd US$, einem laufenden EBIT von 1,455 Mrd US$ und einer entsprechenden EBIT-Marge von 7,5 % ausgegangen.

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