Biesse hat Umsatz- und Ergebnisziele für 2017 reduziert

Der konsolidierte Gruppenumsatz des italienischen Maschinen- und Anlagenherstellers Biesse hat im dritten Quartal um 1,4 % auf 164,8 Mio € nachgegeben. Das EBITDA lag mit 17,4 Mio € um 29,7 % unter dem Vorjahreswert, das bereinigte EBIT ist um 34,0 % auf 12,2 Mio € gesunken. Die rückläufige Entwicklung wurde von Biesse vor allem mit dem steigenden Anteil von integrierten Systemlösungen begründet, die über längere Entwicklungs- und Produktionszeiten einen längeren Vorlauf benötigten und sich damit erst später im Umsatz niederschlagen.

Mit den Rückgängen im dritten Quartal haben EBITDA (-7,1 % auf 60,9 Mio €) und EBIT (-11,7 % auf 42,5 Mio €) auch im Neunmonatszeitraum nachgegeben. Der kumulierte Umsatz lag aufgrund der in den ersten beiden Quartalen erreichten Steigerung per Ende September noch um 4,5 % über dem Vorjahresniveau. EBITDA- und EBIT-Marge sind dadurch um jeweils 1,5 Prozentpunkte auf 11,7 % bzw. 8,2 % gesunken.
Die im Februar formulierten Umsatz- und Ergebnisziele für das Gesamtjahr 2018 können aufgrund der inzwischen eingetretenen Abschwächung wohl nicht mehr erreicht werden. Biesse hatte in dem damals veröffentlichten Dreijahresplan 2018-2020 für das Jahr 2018 einen Umsatz in Höhe von 760 Mio € angestrebt. Inzwischen geht Biesse für das Gesamtjahr von einem Umsatz im Bereich von 730-740 Mio € aus. Das EBITDA soll in einer Größenordnung von 92-95 Mio € liegen.

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