Blum kann Produktionswerke wieder weitgehend auslasten

Der österreichische Beschlägehersteller Julius Blum hat seit Mitte April den Betrieb in allen Unternehmensbereichen wieder weitgehend hochgefahren. Zuvor musste wegen der Corona-Kreise ab dem 23. März eine zweiwöchige Betriebsruhe in den Vorarlberger Werken angeordnet werden. Während die Produktion weitgehend zum Stillstand kam, hatte das Unternehmen im Rahmen eines Minimalbetriebs lediglich das Servicegeschäft und die Belieferung der Kunden aus Lagerbeständen aufrechterhalten. Die nach den ursprünglichen Plänen eigentlich zum 5. April endende Maßnahme war anschließend um eine weitere Woche verlängert worden. Seit Mitte April wurde die Produktion schrittweise wieder hochgefahren. Laut einer von Blum gestern veröffentlichten Mitteilung können die Kapazitäten nach starken Einschränkungen bis in den Mai inzwischen wieder weitgehend ausgelastet werden.

Trotz positiver Anzeichen in verschiedenen internationalen Märkten hat das Unternehmen die seit Mitte April geltende Kurzarbeit über die Sommermonate verlängert. Die Maßnahme wird von Blum mit der anhaltenden Unsicherheit hinsichtlich der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung begründet. Das Unternehmen betreibt am Stammsitz Höchst und den Standorten Fußach, Gaißau, Bregenz und Dornbirn insgesamt acht Werke in Vorarlberg, im polnischen Swarzedz gibt es ein Montage- und Logistikzentrum. Zudem verfügt Blum über zwei Produktionswerke in Übersee. Am US-amerikanischen Standort Lowesville/North Carolina und im brasilianischen Embu das Artes/São Paulo werden Scharnier- und Auszugssysteme für die Märkte in Nord- und Südamerika produziert.

- Anzeige -

Themen des Artikels
Kategorie des Artikels
- Anzeige -