Gorenje-Quartalsumsatz hat um 3,6 % nachgegeben

Der Umsatz des slowenischen Hausgeräteherstellers Gorenje ist im zweiten Quartal mit 306,7 Mio € um 3,6 % hinter dem Niveau des Vorjahreszeitraums zurückgeblieben. Vom Gesamtumsatz entfielen 257,7 Mio € auf den Geschäftsbereich „Domestic Appliances“, ein Minus von 1,2 %. Der Umsatz ist hier laut Gorenje insbesondere im OEM-Geschäft von der Unsicherheit im Zusammenhang mit der Suche des Konzerns nach einem strategischen Partner beeinträchtigt worden. Im zweiten Geschäftsbereich „Other Business“, der das Geschäft mit medizinischen Geräten und das Segment Ökologie umfasst, ist der Umsatzrückgang mit 14,8 % auf 49,0 Mio € noch stärker ausgefallen.

Die Ergebniskennzahlen von Gorenje haben sich im zweiten Quartal durchweg verschlechtert. Das EBITDA hat um 16 % auf 16,8 Mio € und das EBIT um fast drei Viertel auf 1,9 Mio € nachgegeben. Das Periodenergebnis ist mit -2,1 Mio € sogar in den negativen Bereich gerutscht. Im Vorjahresquartal lag das Periodenergebnis noch bei 2,3 Mio € im Plus.
Nach dem Rückgang von 3,3 % im ersten Quartal und dem Minus im zweiten Quartal lag der Halbjahresumsatz von Gorenje mit 602,3 Mio € um 3,5 % unter dem entsprechenden Vorjahreswert. Bereinigt um das 2017 veräußerte Geschäftsfeld „Coal“ ist der Umsatz in etwa stabil geblieben. Auch im ersten Halbjahr wurden in beiden Geschäftsbereichen Umsatzrückgänge verzeichnet. Zudem haben sämtliche Ergebniskennzahlen nachgegeben. Das EBITDA hat sich um 3,5 % auf 39,2 Mio € reduziert. Den Rückgang beim EBIT von rund einem Drittel auf 9,7 Mio € begründet Gorenje mit deutlich gestiegenen Abschreibungsaufwendungen. Das Periodenergebnis lag mit 400.000 € noch im positiven Bereich, nach 4,4 Mio € im Vorjahreszeitraum.

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