IMA Klessmann hat Umsatz um fast ein Drittel gesteigert

Nach der rückläufigen Entwicklung im Vorjahr ist der Gruppenumsatz der IMA Klessmann GmbH im Geschäftsjahr 2014 deutlich um 30,1 % auf 160 Mio € gestiegen. Damit konnten auch die Umsatzzahlen der Jahre 2012 und 2011 übertroffen werden. 2011 hatte IMA einen Umsatz von 136 Mio € erwirtschaftet. Für 2012 waren 152 Mio € ausgewiesen worden; bei Bereinigung um einen aus der Umstellung der Rechnungslegung auf IFRS resultierenden Einmaleffekt von 11 Mio € waren 141 Mio € verblieben. Ausgehend von den um diesen Einmaleffekt bereinigten Zahlen war der Umsatz im Jahr 2012 damit um 3,7 % gestiegen; 2013 hatte dagegen einen Rückgang um 12,8 % gebracht.

Zu der deutlichen Umsatzsteigerung im vergangenen Jahr hat vor allem das nochmals ausgebaut Projektgeschäft beigetragen, auf das laut IMA Klessmann inzwischen rund 80 % des Gruppenumsatzes entfallen. Nach Aussage von IMA-Geschäftsführer Rüdiger Schliekmann haben verschiedene Kunden, die bislang vor allem Einzelmaschinen bei IMA Klessmann bestellt hatten, im vergangenen Jahr erstmals komplette Produktionslinien in Auftrag gegeben. Nach Regionen konnte das Unternehmen vor allem in den USA und in Asien zulegen; die dort erreichten Zuwächse haben die Rückgänge in Russland überkompensiert. Innerhalb Europas haben sich neben dem deutschen Markt vor allem Frankreich und Italien positiv entwickelt. Der Auftragsbestand zum Jahresende lag mit 80,1 Mio € um 4,0 % über dem Vorjahreswert. Mit der positiven Geschäftsentwicklung ist auch die Zahl der Mitarbeiter in der IMA Klessmann-Gruppe um 54 auf insgesamt rund 900 gestiegen. Davon wurden 735 am Standort Lübbecke beschäftigt.

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