Indesit will auf Entlassungen in Italien vorerst verzichten

Der italienische Hausgerätekonzern Indesit hat am 3. Dezember im Zusammenhang mit der geplanten Reorganisation der italienischen Aktivitäten gemeinsam mit der Regierung und den Gewerkschaften eine vorläufige Vereinbarung getroffen. Demnach sollen 83 Mio € in die italienischen Standorte investiert werden. Außerdem sollen die drei Werke in Fabriano, Comunanza und Caserta jeweils zu Kompetenzzentren für spezifische hochwertige Haushaltsgeräte umgestaltet werden. Entlassungen soll es bis 2018 nicht geben. Die ausgehandelte Vereinbarung wird den Mitarbeitern auf Wunsch der Gewerkschaften noch zur Abstimmung vorgelegt. Indesit hatte am 4. Juni ein Restrukturierungsprogramm für die drei italienischen Standorte vorgestellt, in dessen Rahmen rund 1.400 Stellen abgebaut werden sollten. Als Hintergründe für die geplante Restrukturierung nannte Indesit zum einen den Wettbewerbsdruck durch preisaggressive Hausgeräteproduzenten aus Billig-Lohn-Ländern, den Margenverfall in Folge des Preiskampfs und bestehende Überkapazitäten in der Produktion.

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