Recticel: EU-Geldstrafe belastet EBIT

Der belgische Recticel-Konzern weist für das vergangene Jahr mit -20,9 Mio € ein negatives EBIT aus, nach einem positiven EBIT von 33 Mio € im Jahr 2012. Belastet wurde das jüngste Ergebnis vor allem durch eine Geldstrafe in Höhe von 27 Mio €, die im Zusammenhang mit dem PUR-Kartell von der EU-Kommission auferlegt wurde. Darüber hinaus wirkten sich mehrere Einmaleffekte, darunter Umstrukturierungs- und Anwaltkosten sowie die Desinvestition der spanischen Tochter Ingeniería de Poliuretano Flexible (IPF), negativ auf das EBIT aus. In allen vier Segmenten - „Flexible Foams“ (Weichschaum), „Bedding“ (Matratzen und Federholzrahmen), „Insulation“ und "Automotive" - hat sich das operative Ergebnis rückläufig entwickelt. Der Umsatz hat insgesamt um 5,6 % auf 976,8 Mio € nachgegeben. Die segmentbezogenen Umsätze haben größtenteils, mit Ausnahme von Automotive (-10,8 %), leicht abgenommen. In der Bedding-Sparte gab es hingegen ein leichtes Umsatzplus von 2,3 %.

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