Schock scheidet aus Blanco Professional-Gruppe aus

Friedrich Schock, seit 2012 Vorsitzender der Geschäftsführung bei dem 2007 aus der Blanco-Gruppe ausgegliederten Edelstahlverarbeiter Blanco Professional, wird zum Jahresende aus dem Unternehmen ausscheiden und sich zusammen mit zwei Partnern selbständig machen. Bis zur Bestellung eines Nachfolgers wird der Technik-Geschäftsführer Stefen Walter das Unternehmen als Allein-Geschäftsführer leiten. Schock war bis Oktober 2003 Mitglied der Geschäftsführung bei der Schock GmbH & Co. und von dort zu dem Parkraumbewirtschafter Apcoa gewechselt. Die mit den Geschäftsbereichen „Catering“, „Railway“, „Medical“ und „Industrial“ auf das B2B-Geschäft ausgerichtete Blanco Professional-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2013 mit 823 Mitarbeitern an den vier Produktionsstandorten Oberderdingen, Leipzig, Viechtach und Frýdek-Místek/Tschechien sowie mit zehn Vertriebsgesellschaften einen Umsatz von 109,1 Mio € erwirtschaftet, davon 42,4 % im Ausland. Das Unternehmen ist eine Schwestergesellschaft des auf das B2C-Geschäft ausgerichteten Haushaltsspülen- und Küchenarmaturenherstellers Blanco GmbH & Co. KG, der 2013 mit 1.300 Mitarbeitern einen Umsatz von 293 Mio € erreicht hat. Der Exportanteil lag bei 63 %. Die zu jeweils 50 % von den Familien Blanc und Fischer kontrollierte E.G.O. Holding GmbH ist mit jeweils 69,3 % Mehrheitsgesellschafter bei Blanco Professional und der Blanco-Gruppe. Die Familie Heinz Blanc hält die restlichen 30,7 % an Blanco und Blanco Professional.

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